Meine Leitgedanken, die ich mit dem Handauflegen allen Interessierten vermitteln möchte sind - Freude, Leichtigkeit, Reinigung, den Fluss des Lebens annehmen, seinen Weg gehen, neugierig sein, an Heilung glauben, sich selbst lieben, offen sein, loslassen können und die Situationen des Lebens aus einer anderen Sicht als bisher zu betrachten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Hände - ein Wunderwerk der Natur

 

 

Bevor ich den Entschluss fasste Ihnen etwas über unsere Hände zu erzählen, recherchierte ich in den verschiedensten Materialien und war sehr erstaunt unter welchen Aspekten man sich mit unseren Händen beschäftigte.

 

Wenn ich Ihnen etwas über unsere Hände erzähle, möchte ich zunächst anmerken, dass unser gesamter Körper ein Wunderwerk der Natur ist!

 

Da jedoch das Handauflegen Mittelpunkt meiner Tätigkeit ist, sind es unsere Hände auf die ich näher eingehen möchte.

 

So manches Buch, mancher Artikel ... über unsere Hände hat mich in Staunen versetzt, hat mein Herz hüpfen, aber auch "schimpfen" lassen. Besonders was die Händigkeit betrifft. Ob Sie Links- oder Rechtshänder sind hat überhaupt keinen Einfluss auf unseren Intellekt, mal ganz einfach betrachtet! Einige unserer Mitmenschen glauben auch heute noch, dass Linkshänder nicht ganz so "fit" im Denken sind, etwas "hinterher hinken", gegenüber dem Rechtshänder. Dem muss ich widersprechen, ich bin Linkshänder und meine Handlungen überlege ich wohl, jeder hat seine Geschwindigkeit die Dinge anzugehen und mal ehrlich, Fehler machen wir alle irgenwann einmal. Das gehört einfach auf unserem Lebensweg dazu!

 

Unsere Hände sind unsere Werkzeuge, tagein und tagaus!

 

Mit ihnen

- geben und empfangen wir

- streicheln und schlagen wir

- zeichnen und schreiben wir

- spielen Instrumente in wunderbarer Weise

- halten, greifen, werfen, zeigen und tasten wir

- reden und gestikulieren wir

- trösten und beschützen wir

und, und, und

 

Betrachten Sie mal Ihre Hände, nehmen Sie sich die Zeit, Sie sehen Haut, Adern, Nägel, Falten, Leberflecke, vielleicht Narben, kleine Verletzungen, Schnitte.

Das sind die Dinge, die äußerlich sichtbar sind.

 

Was wir jedoch nur indirekt sehen, aber fast immer bewegen und fühlen sind die 27 Einzelknochen, die mit ihrem Zusammenspiel unserer Hand eine sensationelle Beweglichkeit ermöglichen.

33 Muskeln halten die 27 Einzelknochen einer Hand zusammen.

Diese Muskeln liegen teilweise im Unterarm und "schicken nur" ihre Sehnen in die Hand, und diese Sehnen wiederum, werden von kleinen Muskeln ergänzt.

 

Die Haut unserer Hände, insbesondere die Haut unserer Fingerkuppen, besitzt sehr viele verschiedene Rezeptoren, die eine hohe Sensibilität besitzen.

Diese Sensibilität äußert sich indem wir Temperatur, Konsistenz, Form, Größe und Gewicht eines Gegenstandes empfinden.

 

In einer Handinnenfläche befinden sich 17.000 Fühlkörperchen. Diese nehmen Druck-, Bewegungs- und Vibrationsreize wahr.

 

Laut Wikipedia beugen und strecken wir unsere Finger im Laufe unseres Lebens ca. 25 Millionen mal.

 

Oft nutzen wir unsere Hände ohne darüber nachzudenken, sie tun einfach!

 

Der Neurologe Frank R. Wilson stellte im Prolog seines Buches "Die Hand Geniestreich der Evolution" dieses "sie tun einfach" in wunderbarer Weise dar.

Diese Darstellung möchte ich Ihnen liebe Interessierte -es sind "sie" und "er" gemeint- nicht vorenthalten.

 

"Heute morgen, als Sie noch im Bett lagen, erwachten Ihre Hände und Arme zum Leben und bahnten Ihrem schwachen und hilflosen Körper den Weg in den neuen Tag. Vielleicht haben Sie den Tag mit einem Druck auf die Schlummertaste des Radios oder einen wilden Schlag gegen den Wecker begonnen. Als sich der Schock des Wachwerdens langsam legte, haben Sie wahrscheinlich den tauben, kribbelnden Arm geschüttelt, auf dem Sie schliefen, sich gekratzt und vielleicht auch jemanden, der neben Ihnen lag, gestreichelt oder in den Arm genommen.

Sie haben die Decken und Bezüge zurechtgezupft und sich in eine bequemere Position zu rollen versucht, bis Ihnen klar wurde, dass Sie wirklich aufstehen müssen. Daran schloss sich die unruhige und geräuschvolle Badezimmer-Routine an: Wasserhähne drehen, Schrank- und Duschtüren öffnen und schließen, die Klobrille wieder herunterklappen. Wenn Sie sich rasieren, gilt es, den Rasierapparat um die Nase und über das Kinn zu führen; wenn Sie ein Make-up auflegen, tragen Sie mit Hilfe von Stiften, Pinseln und Tuben Farbe auf Augenlider, Wangen und Lippen auf.

Jeder Morgen beginnt mit einer rituellen Runde auf unserem privaten Hinderniskurs - mit Gegenständen, die geöffnet oder geschlossen, gehoben oder gestoßen, gedreht oder gewendet, gezogen, geführt oder gebunden werden müssen, mit Bestandteilen des Frühstücks, die geschält oder ausgepackt, getoastet, aufgebrüht, gekocht oder gebraten werden müssen.

Die Hände bewältigen diese Schwierigkeiten so meisterhaft, dass wir keinen Gedanken an ihre Leistung verschwenden. Ganz gleich, wie Ihre besonderen Morgenverrichtungen aussehen, in jedem Falle handelt es sich um eine virtuose Darbietung perfekt aufeinander abgestimmter manueller Fertigkeiten.

Wie würden wir dastehen - ohne unsere Hände?

Das kunstfertige und stumme Spiel unserer Hände gehört so selbstverständlich zu unserem Leben, dass uns kaum jemals klar wird, wie abhängig wir von ihnen sind. Wir bemerken sie, wenn wir sie waschen, wenn die Fingernägel geschnitten werden müssen oder wenn sich kleine braune Flecken und Runzeln zeigen, die uns stören. Auch eine Hand, die schmerzt oder verletzt ist, erregt unsere Aufmerksamkeit."

 

Es ist sehr interessant wie weit man sich in der Zeitgeschichte zurückbewegen kann und was begegnet einem immer wieder?

Sie werden es ahnen unsere Hände in der unterschiedlichsten Art und Weise.

 

Sehr spektakulär war der Fund eines Wesens im Jahr 1974 im östlichen Afrika, genau Äthiopien, welches man "Lucy" nannte. Dabei handelt es sich um ein 3,18 Millionen Jahre altes weibliches Skelett, deren Hand der heutigen menschlichen Hand ähnlich ist.

 

In einer 90 m tiefen Schlucht des Rio Pintura, in der sehr abgeschiedenen Gegend Patagoniens (Argentinien) befindet sich eine 24 m tiefe und 10 m hohe Höhle mit Felsmalereien.

Sie wird Cueva de las Manos, die "Höhle der Hände" genannt.

In der Höhle sind auf Felswänden u.a. Darstellungen von 800 Händen in vielen Farbstufen zu sehen. 

Meist, so sagen die Wissenschaftler, sind es linke Hände von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. 

Die Handzeichnungen sind 7370 - 5430 vor Christus entstanden.

 

Im Glauben vieler Kulturen spielen die Symbolik oder Darstellung von Händen eine wichtige Rolle, so z.B. schützen sich mit der "Hand Fatimas" die Nordafrikaner vor dem "Bösen Blick".

 

Auch für Künstler waren und sind unsere Hände Faszination pur. Michelangelo, Dürer, Picasso und Dali widmeten sich in ihren Bildern und Zeichnungen der besonderen Ausstrahlung der Hände.

 

 

"Aber Hände sind schon ein komplizierter Organismus, ein Delta, in dem viel fernherkommendes Leben zusammenfließt, um sich in den großen Strom der Tat zu ergießen."


Rainer Maria Rilke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Sie mehr über das Handauflegen wissen möchten, dann lesen Sie auf der nächsten Seite weiter.